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1916, an der staubigen Grenze zu Mexiko: Major Thomas Thorn, einst wegen Feigheit gebrandmarkt, erhält eine letzte Chance, sich zu bewähren. Er soll fünf als „Helden“ gefeierte Soldaten und die gefangene Adelaide Geary durch feindliches Gebiet nach Cordura führen. Was wie ein Routineauftrag klingt, wird schnell zu einem erbarmungslosen Marsch durch sengende Hitze, karge Felslandschaften und ständige Gefahr. Als ihr Trupp von mexikanischen Kämpfern überfallen und der Pferde beraubt wird, müssen sie die Wüste zu Fuß durchqueren. Thorn beobachtet seine Männer genau – und erkennt, dass ihr vermeintlicher Heldenmut weniger aus Ehre als aus Zufall, Angst oder blanker Wut entstand. Adelaide, von den Soldaten misstrauisch beäugt und immer wieder bedroht, zwingt Thorn dazu, Haltung zu bewahren und Grenzen zu setzen. Je weiter sie in die Einöde vordringen, desto deutlicher zeigt sich, wer wirklich Mut besitzt. Die „Helden“ zerfallen, während Thorn – der angebliche Feigling – als Einziger Rückgrat beweist. In der glühenden Wüste entscheidet sich, wer den Weg nach Cordura verdient und wer an sich selbst scheitert.