Filmpalast

Lennie Bergers (Roy Black) Probleme reißen nicht ab. Krista Springer (Julia Kent) redet ihm andauernd drein. Selbst bei Details am Umbau widerspricht sie ihm. So will sie auch die alten Bilder im Schloß abhängen und verkaufen lassen. Obwohl Lennies Onkel die Gemälde vor Jahren von einem heimischen Hobbymaler gekauft hat, lässt Lennie sich doch breitschlagen, was sich später als aber schwerer Fehler herausstellt.
Harmonischer dagegen erlebt ein anderes Paar den Wörthersee. Marianne (Waltraud Haas) und Herbert (Karl Schönböck) haben sich vor vier Jahrzehnten in Velden kennen und lieben gelernt. Danach trennten sich ihre Wege. Marianne hat einen anderen Mann geheiratet und zwei Kinder von ihm bekommen, Herbert hingegen ist auf Tournee gegangen und hat sich dem Leben hingegeben.
Jetzt treffen sie sich zufällig am See wieder und wiegen sich zunächst in Erinnerungen. Aber, wie es scheint, steht einem Neuanfang der beiden nichts im Wege und Marianne lässt sich breitschlagen, wieder jung zu werden und mit Herbert mitzuziehen.
Resis (Andrea Wicke) Vater Sepp (Alexander Grill), ein sturer Bauer, will den Grund von seinem Nachbarn Hias (Hias Mayer) abkaufen. Hias Preis dafür ist Sepps Tochter Resi, in die er schon lange verliebt ist. Um nun Resi an den väterlichen Hof zu locken, stellt sich Sepp todkrank. Als Resi dann kommt, um dem armen Vater beizustehen, verhaut Hias durch seine Tollpatschigkeit jede Chance ihr einen Antrag zu machen.
Lennies Freundin, die Tierärztin Petra (Beatrix Bilger), ist die einzige, die den alten Bauern untersuchen darf - kein Wunder. Sie stellt aber fest, dass dem Alten überhaupt nichts fehlt. Resi, zunächst außer sich vor Wut, beschimpft zwar Hias und ihren Vater wegen ihres hinterlistigen Plans, aber sie ist es dann auch die Hias einen Heiratsantrag macht, denn er ist ihr auch nicht gerade unsympathisch. Einer großen Hochzeit steht nichts mehr im Wege.
Unerdessen hat sich die Wiener Kunsthistorikerin Gertrud Nevermann (Dagmar Koller) am Hof von Sepp angesagt. Sie interessiert sich für alte wertlose Bilder, die auf seinem Hof herumliegen. Er ist nämlich ein direkter Nachkomme jenes Malers, der auch die Bilder im Schloß gemalt hat. Zunächst versteht Sepp überhaupt nicht, was Frau Nevermann mit diesen alten Schinken anfangen will, aber als sie ihm erklärt, dass auf der Rückseite eines Gemäldes ein echter Van Gogh versteckt sein soll, wird auch dem Bauern einiges klar. Umso bedrückter ist er, als auf der Rückseite seiner Bilder nichts zu finden ist. Der Rest der Sammlung soll im Schlosshotel sein und nun stelle man sich Lennies Gesicht vor, der Krista erlaubt hat, eben diese Bilder zu verkaufen.
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