Filmpalast

Der besinnlichste Abend des Jahres steht vor der Tür. Am Weihnachtsabend beschließt Sabine Lenz (Eva Freese) mit ein paar Freunden in den Skiurlaub zu fahren. Ihr Vater bleibt jedoch zu Hause, da er sich schon unwahrscheinlich auf einen ruhigen, netten Abend freut. Für ihn bedeutet es etwas Wunderbares allein zu sein. Der Nachbar Uwe Zimmermann hingegen kann das nicht verstehen. Er hat eine Frau zu sich eingeladen, die ihm jedoch in letzter Sekunde abgesagt hat. So verbringt er diesen Abend gezwungenermaßen ohne Gesellschaft.
Plötzlich läutet es an der Tür. Dr. Lenz sieht nach, und findet ein Baby vor der Tür. Er weiß nicht, wie ihm geschieht. Wer kann ihm jetzt helfen? Nach einigen verzweifelten Über- legungen begiebt er sich zu Nachbar Zimmermann. Zuerst sind beide recht ratlos, da sie nicht genau wissen, wie das Kind jetzt versorgt werden soll. Dr. Lenz fährt noch in die Apotheke, um das Baby dann bestmöglich erstversorgen zu können.
Am nächsten Tag telefoniert Zimmermann mit Sabine. Als diese von dem Kind erfährt bricht sie sofort ihren Urlaub ab, und kommt nach Hause.
Die verzweifelte junge Mutter Katrin sieht keinen Ausweg mehr. Sie liebt ihr Kind, aber sie hat Angst, dass die Fürsorge ihr Stephan wegnimmt. Sie hat noch keine Arbeitsgenehmigung, und so könnte sie leicht abgeschoben werden. Den Vater des Jungen hat sie aus den Augen verloren, und so denkt sie, dass er sie schon lange vergessen hat. Was sie nicht wissen kann ist, dass auch er sie sucht. Er erkennt ihr Bild in einem Varieté wieder. Man kann ihm jedoch keine weiteren Auskünfte geben.
Als Sabine Lenz nach Hause kommt, ist weder Herr Zimmermann, noch ihr Vater anzutreffen. Gemeinsam mit Wolfgang Michels, einem Pianisten und Freund von Jochen warten sie. Auch Jutta von Straaten (Karin Dor) trifft nach kurzer Zeit vollbepackt mit Babysachen dort ein.
Indes versuchen Dr. Lenz und Zimmermann über eine Hamburger Radiostation Kontakt zur Mutter zu erhalten. Sie starten einen Appell, dass sie sich bei ihnen melden soll. Katrin hört diesen Aufruf nicht. Wer ihn sehr wohl empfängt, ist Stephan, der Vater des Kindes. Sogleich versucht er Kontakt zu ihr aufzunehmen.
Bei Familie Lenz klingelt es an der Türe. Draußen steht Katrin, total verzweifelt. Sie möchte ihren Jungen wiederhaben. Kurze Zeit später treffen auch der Professor und sein Nachbar wieder ein. Überglücklich nimmt die junge Mutter ihr Kind wieder in den Arm. Gemeinsam versuchen nun alle nach einer Lösung zu suchen. Frau von Straaten bietet ihr eine Stelle in ihrem Betrieb an, und sie sagt weiters, sie wolle sich um ihre Arbeitserlaubnis kümmern.
Das Glück der Mutter scheint perfekt. Wieder zu Hause ist sie überglücklich, und als es an der Wohnungstür klingelt, und plötzlich Stephan, der Vater des Kindes vor der Tür wartet, steht dem jungen Familienglück nichts mehr im Weg.
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