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Norditalien im Jahr 1916: Der Erste Weltkrieg fordert unzählige Opfer, während die Fronten nahezu unverändert bleiben. Dennoch befiehlt General Leone einen aussichtslosen Angriff auf die stark befestigten Stellungen der österreichischen Armee am Monte Fior. Getrieben von Ehrgeiz und Machtstreben schickt er seine Soldaten erbarmungslos ins Feuer des Krieges. Unter ihnen befindet sich Leutnant Sassu, ein überzeugter Patriot, der freiwillig an die Front gegangen ist. Schon bald wird er Zeuge der Grausamkeit militärischer Befehle und der sinnlosen Opfer, die für fragwürdige Ziele gebracht werden. Als sich Verzweiflung und Widerstand unter den Soldaten ausbreiten, gerät Sassu in einen moralischen Konflikt zwischen Gehorsam und Menschlichkeit. Seine Entscheidung, Kameraden vor dem sicheren Tod zu bewahren, macht ihn selbst zur Zielscheibe des Systems. Francesco Rosis eindringlicher Antikriegsfilm zeigt die Schrecken des Krieges schonungslos und stellt Fragen nach Verantwortung, Macht und Gewissen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.